Das kanadische canadian pharmacy cialis generic Desaster

Waffenregistrierung in Kanada kläglich gescheitert

 

Der kanadische Versuch, die legalen Waffen zu registrieren, ist jämmerlich gescheitert. Im Februar dieses Jahres wurde das diesbezügliche Gesetz aufgehoben. Zwei Milliarden Can $ sind verpulvert worden und trotz dieses Aufwandes ist die Registrierung nie gelungen. Außerdem hatte das überhaupt keinen positiven Einfluß auf die öffentliche Sicherheit. Europa lernt aus diesem Desaster nichts. Die EU-Waffenrichtlinie hat erst 2008 die gleiche Registrierung angeordnet. Der Fehlschlag kommt erst.

Hier ein Artikel von

Professor Gary Mauser, Fraser Institut, Vancouver.

 

 

Historisch gesehen ist Armut die Norm für menschliche Lebensbedingungen. Fortschritte, die diese Norm zu überschreiten erlauben - hier und da, ab und zu - sind das Werk einer sehr kleinen Minderheit, die häufig verachtet, oft verurteilt und fast immer von allen rechtdenkenden Menschen angefeindet. Wann immer diese sehr kleine Minderheit behindert, oder (was gelegentlich passier) aus einer Gesellschaft vertrieben wird, fällt das Volk in bittere Armut zurück.

Das kanadische Parlament hat im Februar die Abschaffung des Waffenregisters beschlossen. Es war höchste Zeit dafür. Die Kanadier haben 2,7 Milliarden Dollar für die Erstellung und den Betrieb des Registers ausgegeben, aber keine Vorteile daraus gezogen. Es hat keinen einzigen Mordfall gelöst. Stattdessen hat es die Arbeitszeit der Polizeibeamten verschwendet und sie von traditioneller Polizeiarbeit abgehalten.

Anhänger des Waffenregisters können keine Abnahme der Mord- oder Selbstmordraten nachweisen. Tatwaffen werden nur selten am Tatort zurückgelassen, wo sie die Polizei finden könnte.

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. Zwischen 2003 und 2009 gab es 4.257 Tötungsdelikte in Kanada, davon 1.314 mit Schusswaffen. Aus den Archiven das Parlaments im letzten Herbst veröffentlichte Daten verraten, dass in weniger als einem Drittel der Tötungsdelikte mit Schusswaffen die Tatwaffe ermittelt werden konnte, und dass etwa drei Viertel der identifizierten Tatwaffen nicht registriert waren. Von den registrierten Waffen waren etwa die Hälfte auf andere als den Verdächtigen eingetragen. Bloss in 62 Fällen - das entspricht 4,7% der Taten mit Schusswaffen - war sie Tatwaffe auf den Angeklagten registriert. Da in Kanada die meisten Bluttaten mit anderen mitteln als Schusswaffen verübt werden entsprechen diese 62 Fälle etwa 1% aller Tötungsdelikte.

Nochmals ganz deutlich: Während dieser sieben Jahre gas es insgesamt bloss 62 Fälle - im Schnitt neun pro Jahr - wo es überhaupt denkbar ist, dass die Registrierung einen Einfluss gehabt haben könnte. Offenbar war nicht einmal in diesen Fällen das Waffenregister wichtig. Die Polizeibehörden haben bisher keinen einzigen Fall vorlegen können, wo die Abfrage des Waffenregisters mehr als nur peripher mit der Lösung des Falles zu tun hatte.

Die Abschaffung der Registrierung der Langwaffen ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es braucht mehr. Der Gesetzesentwurf C-19 schafft nur das Langwaffenregister ab; kurzwaffen und verbotene Waffen müssen immer noch registriert werden. Enttäuschenderweise müssen alle Waffenbesitzer eine Waffenbesitzkarte lösen.

Das Langwaffenregister ist nicht der schlimmste Aspekt des bestehenden Waffengesetzes, welches sich auf den gesetzestreuen Bürger konzentriert anstatt auf die Kriminellen. Der öffentlichen Sicherheit wäre mehr gedient, wenn die 80 bis 120 Millionen an jährlichen Ausgaben für die Lizensierung der Waffenbesitzer stattdessen für die Verfolgung von Gewaltkriminellen und anderen Menschen, denen der Waffenbesitz gerichtlich untersagt worden ist ausgegeben würde. Diese Information ist zwar in der zentralen Polizeidatenbank verfügbar, aber oft in der Fülle von Informationen nicht leicht zu finden. Die Polizei kann das Waffenregister leichter abfragen als das Strafregister und die bedingten Entlassungen. Die Polizei sollte entlassene Gewalttäter mit höherer Priorität behandeln als brave Bürger mit Waffenbesitzkarten.

Registrierte Waffenbesitzer haben weniger Rechte als Kriminelle. Die Polizei kann bei Waffenbesitzern anlasslose Kontrollen und Überprüfungen vornehmen, die bei Verdächtigen in Kriminalfällen unzulässig wären. Waffenbesitzer müssen gegen sich selbst aussagen, Angeklagte in Kriminalfällen jedch nicht. Das Lizenzierungssystem leitet die Polizei fehl. Wertvolle Polizeiressourcen werden dazu verschwendet, friedliche Waffenbesitzer zu überwachen, die besser in der Überwachung von vorzeitig und regulär entlassenen Gewaltkriminellen angelget wären.

Es gibt noch mehr zu tun. Auch nachdem das Langwaffenregister abgeschafft ist werden legale Waffenbesitzer wie Kriminelle behandelt. Viel zu oft wird das Lizensierungssystem zu willkürlicher Belästigung von Waffenbesitzern missbraucht.

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